Die Bundesregierung will Ernst machen mit ihren Atomplänen. Anstatt endlich abzuschalten, will sie die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern. Dagegen protestierten am 18. September 2010 zehntausende Menschen vor dem Reichstag. Der SPD-Landtagsabgeordnete Mike Bischoff und weitere Vertreter der Schwedter Bürgerinitiative “Atomkraftfrei leben in der Uckermark” nahmen an dieser Grossdemo teil und zeigten ihren Widerstand nicht nur gegen die Pläne der Bundesregierung, sondern protestierten damit auch gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerkes in unserem Nachbarland Polen. Weiterlesen »










Eine schöne Idee von Mike Bischoff: regelmäßig besucht er soziale Einrichtungen, die sich um Bedürftige und Menschen in Not kümmern, um für diese zu kochen. Am 12. August 2010 war er in der Schwedter Schutzhütte des Advent und Wohlfahrtwerkes Brandenburg e. V. zu Gast. Unter dem Dach der Schutzhütte finden bereits seit 2005 Suchtkranke und gefährdete Menschen einen festen Anlaufpunkt. Täglich wenden sich 40 bis 60 Bedürftige mit ihren Problemen und Nöten an das Team der Schutzhütte.
Die solide Ausbildung unserer Jugendlichen liegt Mike Bischoff besonders am Herzen. Seine Forderung “Berufsausbildung muss schon in der Schule beginnen” hat an Aktualität nichts eingebüßt. Unternehmer beklagen häufig mangelnde Motivation, geringe berufliche Orientierung und fehlende Kenntnis über regionale Ausbildungschancen der Schüler. Es sollte mehr Möglichkeiten geben, regionale Ausbildungsbetriebe und Schüler, also die Azubis von morgen, zusammen zubringen.
Helga Luther war schon oft in Schwedter Schulen zu Gast, um den Schülern aus ihrem bewegten Leben zu erzählen. Sie ist eine der Frauen, die Ravensbrück überlebt haben. Diesmal besuchte sie auf Einladung von Mike Bischoff die Dreiklang Oberschule in Schwedt. Zunächst stellten Schüler der neunten Klassen ihr Projekt vor, das sie gemeinsam mit polnischen Jugendlichen anlässlich einer Fahrt nach Theresienstadt erarbeitet hatten. Danach berichtete Frau Luther, eine “Deutsche aus dem bürgerlichen Widerstand”, wie sie dazu kam, dem Nationalsozialismus bereits in jungen Jahren die Stirn zu bieten.